Eine Gutenachtgeschichte ist mehr als nur eine Geschichte vor dem Schlafengehen – sie ist ein kleines Ritual, das das Kind beruhigt, auf den Schlaf vorbereitet und ein paar warme Minuten mit den Eltern schenkt. Eine ruhige Stimme, eine liebevolle Handlung und ein glückliches Ende helfen dem Kleinen, die Eindrücke des Tages loszulassen und leichter einzuschlafen.
Wir haben eigene Gutenachtgeschichten auf Deutsch gesammelt – kurze und längere, für die Kleinsten und für Schulkinder, über Tiere, Freundschaft, Jahreszeiten und Schlaflieder. Alle Geschichten sind kostenlos, bebildert und speziell als Gutenachtgeschichten geschrieben: ohne gruselige Wendungen, mit sanftem Rhythmus und gutem Ende.
Wie wählt man eine Gutenachtgeschichte nach dem Alter des Kindes aus
Für die Kleinsten (2-3 Jahre) eignen sich kurze, einfache Geschichten mit vertrauten Bildern. Für Vorschulkinder (4-6 Jahre) sind Geschichten mit Charakteren und kleinen Abenteuern geeignet. Für Ältere (7-9 Jahre) bieten sich längere Geschichten mit tieferer Handlung an, die sie selbst oder gemeinsam lesen können.
Warum Gutenachtgeschichten gut sind
Das abendliche Vorlesen fördert Sprache und Fantasie, erweitert den Wortschatz und stärkt die Bindung zwischen Kind und Eltern. Vor allem aber signalisiert das stetige Ritual der Gutenachtgeschichte dem Körper, dass es Zeit zum Einschlafen ist, sodass das Kind ruhiger und schneller einschlafen kann.
Wählen Sie unten eine Geschichte aus – und einen schönen Abend wünschen wir.
Fragen zu Gutenachtgeschichten
Wie lange sollte man eine Gutenachtgeschichte vorlesen?
5-10 Minuten reichen aus – eine kurze Geschichte. Wichtig ist nicht die Länge, sondern die Beständigkeit des Rituals: Wenn die Geschichte jeden Abend zur gleichen Zeit kommt, gewöhnt sich das Kind daran, danach einzuschlafen.
Ab welchem Alter sollte man Kindern Gutenachtgeschichten vorlesen?
Man kann ab der Geburt vorlesen – sogar ein Säugling reagiert auf eine ruhige Stimme und den Sprachrhythmus. Für 2-3-Jährige wählt man sehr kurze Geschichten, für Vorschul- und Schulkinder längere mit Handlung.
Ist es besser, eine Geschichte vorzulesen oder ein Hörbuch anzuhören?
Das laute Vorlesen durch die Eltern ist wertvoller – es ist der Kontakt, die Stimme eines vertrauten Menschen und ein gemeinsames Ritual. Ein Hörbuch ist praktisch, wenn die Eltern beschäftigt sind, aber als Ersatz für das lebendige Vorlesen vor dem Schlafengehen nur gelegentlich geeignet.

















































































